14.11.2005

Eucharistiefeier mit Kardinal Schönborn in der Gemeinschaft vom Lamm

Am kommenden Donnerstag feiert Kardinal Christoph Schönborn wieder eine Hl. Messe in der Gemeinschaft vom Lamm in der Karmeliterkirche im zweiten Wiener Gemeindebezirk.

Ab 17.30 Uhr ist Eucharistische Anbetung und um 18.30 Uhr beginnt die Eucharistiefeier mit dem Kardinal. 

Kommentarstatus

Ok, damit wäre meine Programmgestaltung am Donnerstagabend geklärt... :-)

Veröffentlicht von: Petra | 14.11.2005

Wo die Karmelterkirche auf der Taborstrasse ist, weißt Du ja, oder? auf jeden Fall vom Schwedenplatz locker in 5-10 Min. per pedes zu erreichen. Also vielleicht bis Donnerstag, wenn ich's schaffe, wie ich doch hoffe..,übrigens ist jeden Dienstag und Donnerstag abends Eucharistiefeier dort (wenn auch nicht immer mit dem Herrn Kardinal;-))

Veröffentlicht von: Georg | 15.11.2005

"Also vielleicht bis Donnerstag, wenn ich's schaffe"

Ja, das wäre doch nett! Ich wollte eh schon länger vorschlagen, dass wir uns mal treffen. Ich werde nachher in der Tür stehenbleiben - da sollten wir uns doch erkennen... :-)

Ich selbst bin blond und werde eine schwarze Haube in der Hand halten.

Veröffentlicht von: Petra | 16.11.2005

das wär wirklich leiwand,.. allerdings schauts derzeit so aus, dass ich es morgen nicht schaffen werde....mal sehen. Deus providebit!
im übrigen hier meine Pseudoadresse auf hotmail (incl. pseudonym-also nicht wundern, wenn du von einem "ferdinand" eine Anwort bekommst:
gfjsch@hotmail.com; da kann man für den Fall noch eventuell Handynummern austauschen:
alors j'éspere-jusqu'a demain! georg

Veröffentlicht von: Georg | 16.11.2005

Welchen PASTORALEN AUFTRAG verfolgt die Gemeinschaft? Wenn eine kirchliche Gemeinschaft keinen pastoralen Auftrag hat (und das ist bei den "Lämmern" meines Wissens nach so) wird sie nicht lange exisitieren können - der Auftrag ihrer Berufung soll ja schließlich dem Menschen zu gute kommen und nicht ihrer Sache selbst. Es geht nicht, wie Jesus meint, vorwiegend um das eigene Heil - lasst euch nicht blenden!

Da lob' ich mir "richtige" Ordensgemeinschaften, die im Krankenhaus-, Missions- oder Schuldienst tätig sind. Das ist viel viel härter und wirklich BEISPIELGEBEND und vor allem HANDFEST und BODENSTÄNDIG!

Veröffentlicht von: Karl | 27.11.2005

Lieber Karl,
die Gemeinschaft vom Lamm hat meiner Meinung wesentlich mehr Zukunft als Du Dir vorstellen kannst. Warum, glaubst Du erleben wir derzeit ein Massensterben der aktiven (Frauen-)orden? Wenn man deiner Argumentation folgt, die guter österreichischer Tradition entspricht, weil der (Un-)geist des Josephinismus in diesem Land nach wie vor "fröhliche Urstände" feiert, wäre nur traditionelle Mission und pastorale Arbeit, Pastoral. Jesus selber war all das, was du aufgezählt hast nicht, ebensowenig der Hl. Franz von Assisi, noch der Hl. Dominikus, weder der Hl. Benedikt, noch der Hl. Bernhard und schon gar nicht der Hl. Bruno, denk an eine Hl. Theresa von Avila oder eine Therese von Lisieux; oder worin bestand das Apostolat des Seligen Charles de Foucauld?
Es gibt eine Pastoral in der Kirche, die vor allem aus dem Gebet und noch genauer aus der Anbetung kommt, und es gibt eine Pastoral, die aus der radikalen Armut kommt, als Zeugnis für diese Welt und schließlich gibt es eine Pastoral der Freundschaft, die die eigentliche Pastoral Jesu ist, wenn du so willst, und genau diese drei Apekte der Pastoral versucht die Gemeinschaft vom Lamm so gut es ihr möglich zu leben, und dadurch überzeugt sie, freilich nicht alle, das ist schon in Ordnung. Was nicht in Ordnung ist,ist neue Formen des kontemplativen Ordenslebens mit Arroganz abzukanzeln und ihr "keine Zukunft" zu prophezeien. Deus providebit, da bin ich mir sicher, auch in der Gemeinschaft vom Lamm. Und dann noch zu den ZIELEN, von denen Du gesprochen hast: Das Ziel, das die Gemeinschaft verfolgt ist, die Gegenwart des auferstandenen Christus überall zu bezeugen, besonders aber dort, wo sie am wenigsten vermutet wird, nämlich am Rand der Gesellschaft, vielleicht auch am Rand der gut-kirchl. Gesellschaft. Mit anderen Worten, nämlich mit denen der kl. Hl. Therese, die als vierundzwanzigjährige Klausurnonne gestorben nicht nur Patronin der Weltmission sondern auch Kirchenlehrerin wurde: Im Herzen der Kirche meiner Mutter will ich die Liebe sein und so werde ich alles sein.
Friede mit Dir Karl!
Georg

Veröffentlicht von: Georg | 28.11.2005

Keine Sorge, lieber Georg, ich kenne mich bzgl. meiner Kritik gut aus - diese Gemeinschaft hat keine Zukunft, weil sie KEIN PASTORALES, DEN MENSCHEN WIRKLICH HELFENDES ZIEL verfolgt (Frag' einmal viele Priester der EDW - die fragen sich selbst, was die hier für eine Aufgabe überhaupt wahrnehmen - ist doch das pastorale Engagement gleich null?!). Orden, die in Schulen, Pfarren, Spitälern etc. arbeiten, zeigen in direkter Weise die Liebe Gottes zu den Menschen.
Lächelnde "kleine Schwestern" (da kommt man sehr schnell darauf, dass das auf Dauer nicht immer echt ist) sind kein sichtbares Zeichen von wahrem Glück und Nachahmungwertigkeit - so intelligent sollte man dabei schon sein.

Viele flüchten leider vor der Last des Alltags in solche Extreme - finde ich nachweislich nicht gut (ich kenne einige in Gemeinschaften-"Weltflüchter" nur zu gut, die es unter nicht leichten Umständen wieder geschafft haben - ein normales, mindestens genauso gottgefälliges Leben zu führen (sind sogar glücklich verheiratet!)
Sei nicht verärgert - verschaffe dir mehr Weitblick, dann verstehst du auch diese Kritik - die ja nicht von irgendwo herkommt ...

Alles Liebe und Friede mit Dir, Georg!

Veröffentlicht von: Karl | 07.12.2005

Lieber Karl, da Du ein Insider bist, weißt Du ja auch, dass nicht nur unser Erzbischof Protektor der Gemeinschaft vom Lamm ist, sondern mit dieser Gemeinschaft auch seit ihrer Gründungsphase in den frühen 70 er Jahren sehr eng verbunden ist. Ich konnte mit ihm persönlich schon merhrere Gespräche, auch über die Gemeinschaft führen, nur eines: Deine Sicht teilt er sicher nicht, ich-wie ich ja schon dargelegt habe auch nicht. Dass viele Geistliche in Wien die Gemeinschaft z.T. massiv kritisieren ist mir hinlänglich bekannt, dabei spielen oft auch,- nicht nur, aber auch- zahlreiche unterschwellige Ressentiments gegen Kard. Schönborn mit. Da ich selber zur Gemeinschaft gehöre, kann ich mich auch als Insider bezeichnen und ich weiß auch, dass die Kritik in ihr sehr aufmerksam wahrgenommen wird.
woher Du Deine Gewissheit bzgl. der Zukunft der Gemeinschaft hast weiß ich nicht; ich denke das soll man Gott selber überlassen. Eines ist sicher: die Gemeinschaft wird es so lange geben, solange sie dem Reich Gottes dient und Ihm zu Diensten ist, m.a W. solange Er es will, und das kann lang sein. Bis heute gibt es die Karthäuser, Kamaldulenser, Trappisten, Karmelitinnen, Klarissen......usw.usw.andere ähnliche Gemeinschaften sind schon längst "ausgestorben", vermutlich weil sie ihre Aufgabe erfüllt haben, andere sind entstanden oder entstehen gerade.
Im übrigen bin ich noch mehr Insider was die tätigen Ordensgemeinschaften angeht 1. weil ich einige Jahre lang selber in so einer Gemeinschaft war und 2. z.Z. in einem Ordensspital arbeite; nur so viel: überall nichts als erschreckender Unglaube, ja Ärgernis erregende Lebensweise, die man , wenn man höflich sein will, und das gebietet ja die christl Nächstenliebe, als barocken, ja sehr barocken Lebensstil bezeichnen muss.-Leider. Von Zeugnis für die Frohe Botschaft weit und breit: NICHTS. Und das Ergebnis: Nachwuchs: 0,000! Mitarbeiter, die aus Protest aus der Kirche austreten, weil sie von der Heuchelei bösartiger Ordensfrauen genug haben....
Lieber Karl, nicht jeder kann alles nachvollziehen , das ist o.k., aber nicht o.k. sind Verunglimpfungen (Lebensflucht, Weltflucht. usw....), die stehen auch einem Insider nicht zu.
Pax! Georg
schreib mir doch eine mail, vielleicht könnten wir uns dann intensiver unterhalten: gfjsch@hotmail.com

Veröffentlicht von: Georg | 07.12.2005

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