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  <subtitle>Jeder von uns ist Frucht eines Gedanken Gottes.Jeder ist gewollt,jeder ist geliebt... (Benedikt XVI)</subtitle>
  <updated>2006-01-07T20:05:00+01:00</updated>
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        <name>Pace</name>
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      <title>Übersiedlung</title>
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      <updated>2006-01-07T20:05:00+01:00</updated>
      <published>2006-01-07T20:05:00+01:00</published>
                      <summary>  Hiermit übersiedle ich ein für allemal und defintiv auf folgende Adresse...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;b&gt;Hiermit übersiedle ich ein für allemal und defintiv auf folgende Adresse &lt;a href=&quot;http://paxvobis2.blogspot.com&quot;&gt;http://paxvobis2.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;I' ve chaged my blgsite.You'll find me: &lt;a href=&quot;http://paxvobis2.blogspot.com&quot;&gt;here&amp;nbsp;&lt;/a&gt; just click it on!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Ho cambiato l'indirizzo del mio blog mi troverete :&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://paxvobis2.blogspot.com&quot;&gt;&lt;b&gt;qua&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;J'ai changé mon adresse: Vous allez me trouver :&lt;a href=&quot;http://paxvobis2.blogspot.com&quot;&gt;ici,&lt;/a&gt; merci et a bientot!&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;b&gt;Promjenio sam svoj adres, imam &lt;a href=&quot;http://paxvobis2.blogspot.com&quot;&gt;novi blog ovdje&lt;/a&gt;;&amp;nbsp; drago mi je ako me posjetite tamo. Bog!&lt;/b&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Auf Wiedersehen dort und PAX VOBIS OMNIBUS!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Georg&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;p.s. dieser Blog bleibt bis auf weiteres trotzdem bestehen, wenigstens solang, bis ich die neue Seite ordentlich gestaltet habe&lt;/p&gt; &lt;a href=&quot;http://paxvobis.blogspot.com&quot;&gt;&lt;/a&gt;
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      <title>K.Berger Kommentar zum &quot;Papstjahr&quot; 2005</title>
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      <updated>2006-01-07T16:26:57+01:00</updated>
      <published>2006-01-07T16:26:57+01:00</published>
                      <summary>  Ein am 31.12. erschienener  Kommentar von Klaus Berger  zum vergangenen...</summary>
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          &lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_12.2.jpg&quot; /&gt;Ein am 31.12. erschienener &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/data/2005/12/31/824156.html?s=1&quot;&gt;Kommentar von Klaus Berger&lt;/a&gt; zum vergangenen &quot;Papstjahr&quot; 2005 soll hier nicht unerwähnt bleiben- &lt;u&gt;Pflichtlektüre&lt;/u&gt;, meine Lieben!!!!&lt;br /&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Theophanie</title>
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      <updated>2006-01-06T15:20:00+01:00</updated>
      <published>2006-01-06T15:20:00+01:00</published>
                      <summary>  Das heutige Fest, Epiphanie, Erscheinung des Herrn wird in der Ostkirche,...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;b&gt;Das heutige Fest, Epiphanie, Erscheinung des Herrn wird in der Ostkirche, die es uns ja eigentlich überliefert hat (während wir Lateiner ihr sozusagen im Gegenzug das Weihnachtsfest tradiert haben) THEOPHANIE, also Gotteserscheinung genannt, wohl in Anspielung auf den Psalmvers: &lt;i&gt;Der Herr ist Gott und ist uns erschienen&lt;/i&gt; (Ps 118),einen zentralen Gesang im östl. Stundengebet der Vigilien (Orthros)&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_ic3.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; /&gt;...&lt;/b&gt;aber auch auf den zu unserem &quot;Dreikönigsfest&quot; etwas unterschiedlichen Inhalt: die Taufe Jesu und die Offenbarung der Dreifaltigkeit, die dort geschah: Jesus steigt ins Wasser, Der Himmel öffnet sich und die Stimme des Vaters offenbart Jesus als Seinen vielgeliebten Sohn, schließlich wird diese Offenbarung besiegelt durch die Herabkunft des Hl. Geistes in Gestalt einer Taube. (Dieser Tag war aus diesem Grund neben der Osternacht in der alten Kirche ein bevorzugter Tauftag und in unserer Tradition stammt davon noch das Dreikönigswasser)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Theophanie, dieses Wort hat mich immer wieder begeistert und ich kenne, so wie wahrscheinlich viele oder die meisten von euch, solche Augenblicke tiefer Gottesbegegnung, auch im Alltag. Die Geburt meiner Kinder war jedesmal für mich so ein ganz tiefes Erlebnis zum Beispiel, wo in einem Augenblick, die ganze Welt stehen zu bleiben scheint und nur mehr Staunen da ist und das Überwältigtsein von einer Wirklichkeit, die weiter über mich und alles Erfahr- und Beschreibbare hinausgeht. Aber auch sonst können diese Theophanien sich ereignen. Meist kommen sie überfallsartig, unerwartet,- &quot;produziert&quot; können sie nicht werden. Sie bleiben Geschenk und hinterlassen immer auch eine Wunde, eine Sehnsucht, diese innnige Begegnung wieder zu erleben; und wenn sie dann nicht kommt, schleichen sich leicht entweder Zweifel, Überdruss oder so eine Art &quot;Alltagsdepression&quot; ein oder aber die noch schlimmere Versuchung, sozusagen&quot;mit Gewalt&quot; diese Erfahrung wieder herbeizuführen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In den &quot;Chroniken von Narnia&quot;, in der aktuell laufenden Verfilmung, gibt es ganz zum Schluß noch eine sehr berührende Szene. (die meisten versäumen sie, weil sie , in der Meinung, der Film sei schon zu Ende, sich bereits aus dem Staub gemacht haben): die kleine Lucy schleicht sich wieder zum berühmten Kasten zurück und möchte nach Narnia zurückkehren, sie stößt aber nur an die harte Rückwand des Kastens. Der alte Digory beobachtet sie und meint: &quot; Nein, so kommst Du nicht zurück nach Narnia!&quot; &quot;Heißt das&quot; meint darauf Lucy mit Tränen in den Augen, &quot;dass ich nie mehr zurückkehren darf?&quot; &quot;oh ja doch&quot; meint darauf Digory &quot;du wirst bestimmt zurückkehren, dann, wenn du es am wenigsten erwartest...&quot; (sinngemäße Wiedergabe aus dem Gedächtnis!!!)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es ist schwer, den Alltag zu bestehen, aber die Erinnerung(en) an die Theophanien in unserem bisherigen Leben und die Aussicht, dass Er sich uns wann und wo Er will wieder zeigen wird, können uns helfen, den Überdruß zu überwinden und den Alltag mutig zu bestehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Den alltäglichen Überdruß nicht aufkommen zu lassen und den Geschmack der Theophanien im Gedächtnis zu bewahren, dazu hilft uns das regelmäßige Gebet. Für mich ist es das Stundengebet, die Eucharistie und der Rosenkranz sowie die geistl. Lesung. Für andere wird es andere Formen des geistlichen Lebens geben, die ihnen helfen, &quot;dranzubleiben&quot;. Dass sich gerade auch in der&quot; Blogozöse &quot; immer wieder Leute finden, die das Sundengebet als Quelle für ihr geistliches Leben entdecken, freut mich natürlich ungemein. &lt;a href=&quot;http://confinii.blogspot.com/&quot;&gt;Hier beschreibt&lt;/a&gt; beispielsweise ein Blogger seine Erfahrungen damit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Uns allen wünsche ich von Gottes Gegenwart und Licht erfüllte &quot;Alltage&quot; nach diesen vielen Festtagen und allen Geschwistern der Ostkirchen, die heute erst Weihnachten feiern wünsche ich die Erfahrung der Gegenwart Gottes in ihrem Leben.&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Das Ziel</title>
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      <updated>2006-01-01T10:00:00+01:00</updated>
      <published>2006-01-01T10:00:00+01:00</published>
                      <summary>       Liebe Brüder und Schwestern, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich...</summary>
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          &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_index.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.7em 0pt;&quot; /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt; &lt;b&gt;Liebe Brüder und Schwestern, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das Ziel schon erlangt habe. Eines aber kann ich sagen:&lt;/b&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Mit jedem neuen Schritt, versinkt das, was hinter mir liegt, weiter in Vergessenheit. Und das, was vor mir liegt, rückt in meiner Erwartung näher.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Mein Ziel ist Jesus Christus, er ist der Siegespreis.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Lauf begann, als Gott mich in die Gemeinschaft mit Jesus Christus rief.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Paulus, Brief an die Philipper 3, 13 f. (Übersetzung:Klaus Berger und Christiane Nord)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit diesen Worten des Hl. Paulus wünsche ich uns allen Gottes leuchtendes Angesicht und seine führende und bergende Hand in diesem neuen Jahr!&lt;/p&gt;
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      <title>A Kurzschluß</title>
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      <updated>2005-12-27T20:30:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-27T20:30:00+01:00</published>
                      <summary> Bei einem abendlichen Spaziergang durch die Wiener Innenstadt fiel mir...</summary>
      <content type="html" xml:base="http://paxvobis.blogspirit.com/">
          &lt;p&gt;Bei einem abendlichen Spaziergang durch die Wiener Innenstadt fiel mir kürzlich wieder das Bonmot des berühmten österreichischen Satirikers Helmut Qualtinger ein, der in die Rolle des &quot;raunzenden Wieners&quot;, Travnicek schlüpft.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_pc250146.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; /&gt;Auf die Frage: &lt;b&gt;&quot;Na, Travnicek, was wünschen Sie sich denn so, wenn sie durch die Strassen gehen und diese herrliche Beleuchtung sehen, wie es glitzert und glänzt?&quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;meint Travnicek-: &quot;&lt;b&gt;No, an Kurzschluß!&quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;dem hab ich nichts hinzuzufügen.&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Die Liturgie - Quelle für unser geistliches Leben und Wachsen</title>
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      <updated>2005-12-27T20:15:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-27T20:15:00+01:00</published>
                      <summary> Die Predigt Papst Benedikts XVI. in der Mitternachtsmesse zum heurigen...</summary>
      <content type="html" xml:base="http://paxvobis.blogspirit.com/">
          &lt;p&gt;Die Predigt Papst Benedikts XVI. in der Mitternachtsmesse zum heurigen Weihnachtsfest ist ein Musterbeispiel dafür, wie uns Christen die Liturgie zur heilsamen und wirksamen Nahrung für unser geistliches und in der Folge menschliches Wachstum werden kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Allzulange war die Liturgie der Kirche ein Spezialgebiet für Eingeweihte oder ein schöner Ritus zur Sinnstiftung oder zur Markierung von Lebensabschnitten oder Jahreszeiten. Der Hl. Vater führt uns in seiner tiefen und authentischen Frömmigkeit zur Quelle und erschließt sie einem jeden, der dazu bereit ist und nach &quot;gesunder Nahrung&quot; Ausschau hält.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier sei nur der Anfang der Predigt zitiert, um zum Weiterlesen neugierig zu machen:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Petersdom Samstag, 24. Dezember 2005&lt;/p&gt; &lt;p&gt;„Der Herr sprach zu mir: ‚Mein Sohn bist du; heute habe ich dich gezeugt.” Mit diesen Worten aus dem Psalm 2 eröffnet die Kirche die Mitternachtsmesse zu Weihnachten, mit der wir die Geburt unseres Erlösers Jesus Christus im Stall zu Bethlehem feiern. Einst hat dieser Psalm dem Krönungsritual der Könige von Juda zugehört. Das Volk Israel wußte sich durch seine Erwählung in besonderer Weise als Gottes Sohn, als von Gott angenommen. Der König war nun die Verkörperung dieses Volkes, und seine Erhebung auf den Thron war so ein feierlicher Akt der Adoption durch Gott selber, durch den er irgendwie in das Geheimnis Gottes selbst einbezogen wurde. In der Nacht von Bethlehem haben diese Worte, die stets mehr Ausdruck einer Hoffnung als gegenwärtiger Wirklichkeit waren, einen neuen und unerwarteten Sinn angenommen. Das Kindlein in der Krippe ist wirklich Gottes Sohn. Gott ist nicht ewige Einsamkeit, sondern ein Kreis der Liebe in Hingabe und Zurückschenken: Vater, Sohn und Heiliger Geist...... &lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/homilies/2005/documents/hf_ben-xvi_hom_20051224_christmas_ge.html&quot;&gt;(weiter geht es hier&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Im Anfang war das Wort</title>
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      <updated>2005-12-27T10:30:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-27T10:30:00+01:00</published>
                      <summary>     Heute am Fest des Hl. Apostel Johannes, des Theologen, wie er in der...</summary>
      <content type="html" xml:base="http://paxvobis.blogspirit.com/">
          &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.7em 0pt;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_bibel03.2.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt; &lt;p&gt;Heute am Fest des Hl. Apostel Johannes, des Theologen, wie er in der Ostkirche genannt wird, stellt uns die Kirche noch einmal das zentrale Geheimnis unseres Glaubens vor Augen: das Wort, der Logos ist Fleisch geworden und hat wirklich unter uns gewohnt,....in allem uns gleich außer der Sünde (wie der Hebräerbrief hinzufügt).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dieses Geheimnis, so unauslotbar es ist, hat sehr konkrete Auswirkungen auf unser Leben als Christen; wenn man es recht betrachtet, dann wird diese Wahrheit, einmal akzeptiert, unser Verhältnis zu unserem eigenen Leib und zur Schöpfung in der wir Leben nachhaltig verändern, ja revolutionieren. Ich habe schon einmal etwas zum Thema &lt;a href=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/archive/2005/11/09/die-theologie-des-leibes.html&quot;&gt;&quot;Theologie des Leibes&quot;&lt;/a&gt; gepostet. Immer mehr beschäftigt mich der Gedanke, ob wir Christen, gerade wir Laien, nicht gerufen sind eine neue Spiritualität des Leibes und der Schöpfung zu leben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wenn Gott nämlich Mensch geworden ist, dann hat er diese Welt, und ganz besonders unseren Leib akzeptiert im Vollsinn des Wortes, d.h. er hat sein großes und bejahendes &quot;Amen&quot; zu unserer Leiblichkeit und zur Schöpfung im Ganzen gesagt. An uns Christen ist es, mit dieser &quot;johanneischen&quot; Botschaft ernst zu machen und &quot;Gott in unserem Leib zu verherrlichen&quot; , wie es der Hl. Petrus ausdrückt. Gott in unserem Leib zu verherrlichen, ist ein noch weitgehend unbekannter Bereich in der christl. Spiritualität. Bislang wurde zu einseitig der Akzent auf Askese, Abstinenz und Abtötung gelegt, und all das hat viel Gutes und Richtiges, aber mir scheint, es wird Zeit, über dieses Stadium hinauszugehen und Gott positiv in unserem Leib zu verehren und zu verherrlichen. Das ist weit entfernt davon, einen christlichen Körperkult zu betreiben oder auf die &quot;wellness-Mode&quot; aus christlicher Sicht aufzuspringen! Es ist im Gegenteil das große Kontrastprogramm zum Hedonismus um uns herum.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Welt und unseren Leib im Blick Gottes anzunehmen und zu lieben bedeutet, bewußt Frau/ Mann zu sein,&lt;br /&gt; mit Freude seine Sexualität im Plan Gottes zu leben (das gilt auch für zölibatäre Menschen, die im Plan Gottes sexuelle Enthaltsamkeit leben),&lt;br /&gt; bedeutet auch, verantwortungsvoll mit seinem Leib umzugehen&lt;br /&gt; und auch,- ja auch das- das Leben, das Gott uns geschenkt hat zu genießen: &lt;i&gt;Kostet und seht, wie gut der Herr ist&lt;/i&gt;, sagt der Psalm und an einer anderen Stelle: &lt;i&gt;Lehre mich das Gut des Erkennens und Verkostens&lt;/i&gt;!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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      <title>En Arché</title>
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      <updated>2005-12-26T22:25:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-26T22:25:00+01:00</published>
                      <summary> &amp;nbsp;       Vor der Erschaffung der Welt, im Glanz der Agape, erklingt eine...</summary>
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          &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.7em 0pt;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_galaxie.2.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt; &lt;b&gt;Vor der Erschaffung der Welt, im Glanz der Agape, erklingt eine strahlende, lichterfüllte Stimme. Aus der Mitte der leuchtenden Wolke ist die Stimme des Vaters aufgeleuchtet: &quot;Das ist mein geliebter Sohn&quot;&lt;/b&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Vor der Erschaffung der Welt, im Glanze der Agape erklingt eine strahlende, lichterfüllte Stimme. Aus der Mitte der leuchtenden Wolke ist die Stimme des Sohnes aufgeleuchtet: &quot;Abba, Vater! Ja ich komme, um deinen Willen zu tun! Abba, Vater!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Seht das Lamm Gottes, Abglanz der Herrlichkeit des Vaters. Sein machtvolles Wort trägt das All. In Ihm sind Himmel und Erde Erschaffen. &lt;i&gt;(Hymnus zur Vigil zu Weihnachten)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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      <title>Expergiscere homo!</title>
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      <updated>2005-12-24T07:10:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-24T07:10:00+01:00</published>
                      <summary>    Expergiscere, homo: pro te Deus factus est homo! Surge qui dormis et...</summary>
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          &lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_109-04-traumjosef182.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; /&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Expergiscere, homo: pro te Deus factus est homo! Surge qui dormis et exsurge a mortuis et illuminabit te Christus.Pro te, inquam, Deus factus est homo. In aeternum mortuus essses, nisi in tempore natus esset!&lt;/i&gt; (Aurelius Augustinus)&lt;br /&gt; (II.Lesung der Lesehore am 24. Dezember)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Erwache, o Mensch: für dich ist Gott Mensch geworden. 'Wach auf, o du, der du schläfst, erwache von den Toten und Christus wird dich erleuchten' (Eph. 5,14). Ich wiederhole, für dich ist Gott Mensch geworden. Du wärst für immer tot, wenn er nicht in der Zeit geboren wäre. Nie wärst du vom Fleisch der Sünde erlöst worden, wenn er nicht ein Fleisch angenommen hätte, das dem der Sünde ähnlich ist. Du hättest dich für immer in einem Zustand des Elends befunden, wenn er nicht mit dir Erbarmen gehabt hätte. Du wärst nicht zum Leben zurückgekehrt, wenn er nicht deinen Tod mit dir geteilt hätte. Du wärst ohnmächtig gewesen, wenn er dir nicht zu Hilfe gekommen wäre. Du wärst verloren gegangen, wenn er nicht gekommen wäre!&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;Mit diesen Gedanken aus der Liturgie des Stundengebetes vom heutigen 24.Dezember wünsche ich Euch allen ein vom Herrn gesegnetes und erhelltes Weihnachtsfest!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Zwei tiefe Einsichten eines Wieners</title>
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      <updated>2005-12-16T11:55:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-16T11:55:00+01:00</published>
                      <summary>  Lt C.S.Lewis sei einer der wirksamsten Exorzismen das Lachen über den...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_uredjivanje.2.gif&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; /&gt;Lt C.S.Lewis sei einer der wirksamsten Exorzismen das Lachen über den Widersacher. Damit das bei diesem trüben Wetter leichter fällt hier zwei Zitate von H. Qualtinger, dem Ur-Wiener schlechthin:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;zu Wien: &lt;b&gt;ES IST NICHT ZUM AUSHALTEN IN DIESER STADT; ABER WOANDERS SCHON GAR NICHT!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;zu Österreich: &lt;b&gt;ÖSTERREICH IST EIN LABYRINTH, IN DEM SICH JEDER AUSKENNT!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>der letzte und unvollendete Brief von frére Roger</title>
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      <updated>2005-12-15T22:20:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-15T22:20:00+01:00</published>
                      <summary>  Am Nachmittag seines Todestages, am 16. August, rief Frère Roger einen...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_comm2450a.2.jpg&quot; /&gt;Am Nachmittag seines Todestages, am 16. August, rief Frère Roger einen Bruder und sagte zu ihm: &quot;Scheibe diese Worte auf!&quot; Frère Roger schwieg lange und versuchte seine Gedanken zu formulieren. Dann begann er: &quot;In dem Maße, in dem unsere Communauté in der Menschheitsfamilie Möglichkeiten schafft, … auszuweiten…&quot; Hier brach er ab, er war zu müde, den Satz zu beenden. Diese Worte spiegeln die Leidenschaft wider, die auch im vorgerückten Alter noch in ihm lebte. Was verstand er unter &quot;ausweiten&quot;? Wahrscheinlich wollte er sagen: Alles tun, damit jeder einzelne leichter die Liebe wahrnehmen kann, die Gott ausnahmslos jedem Menschen, allen Völkern entgegenbringt. Er wollte, dass unsere kleine Gemeinschaft durch ihr Leben dieses Geheimnis in schlichtem Engagement zusammen mit anderen Menschen ins Licht rückt. So möchten wir Brüder diese Herausforderung annehmen, zusammen mit allen, die überall auf der Erde den Frieden suchen. In den Wochen vor seinem Tod begann Frère Roger, sich über den Brief Gedanken zu machen, der beim Jugendtreffen in Mailand veröffentlicht wird. Er benannte eine Reihe Themen und manche seiner Texte, die er wiederaufnehmen und überarbeiten wollte. Wir haben sie so, wie sie waren, zu einem &quot;Unvollendeten Brief&quot; zusammengestellt, der in 57 Sprachen übersetzt wurde. Er ist wie ein letztes Wort Frère Rogers, das uns hilft, auf dem Weg weiterzugehen, auf dem Gott &quot;unseren Schritten weiten Raum gibt&quot; (Psalm 18,37). Wer diesen unvollendeten Brief liest – bei den Jugendtreffen, die 2006 jede Woche in Taizé stattfinden oder anderswo auf den verschiedenen Erdteilen –, kann sich fragen, wie er ihn mit dem eigenen Leben fertig schreiben kann. Frère Alois (Prior von Taizé)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;übernommen von &lt;a href=&quot;http://www.zenit.org&quot;&gt;Zenit&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Meinen Sehnen liegt offen vor Dir!</title>
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      <updated>2005-12-15T21:20:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-15T21:20:00+01:00</published>
                      <summary>  &quot;Ich schreie in der Qual meines Herzens&quot; (Ps.38,9)Es gibt ein geheimes...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;medium_sonnenuntergang174.jpg&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_sonnenuntergang174.jpg&quot; /&gt;&quot;Ich schreie in der Qual meines Herzens&quot; (Ps.38,9)Es gibt ein geheimes Seufzen, das kein Mensch hört. Wenn aber ein Sehnsüchtiger Gedanke das Herz sosehr erfüllt, dass die Wunde des inneren Menschen nach außen durchbricht, dann fragt man nach der Ursache und sagt zu sich selbst: Vielleicht seufzt er aus diesem Grund, oder vielleicht ist ihm jenes zugestossen.Wer kann es wissen, außer dem, vor dessen Augen und Ohren jeder Mensch seufzt? Deswegen heißt es &quot;ich schreie in der Qual meines Herzens&quot;, weil die Menschen, wenn sie Menschen seufzen hören, meist nur das Seufzen des Leibes vernehmen; aber das Seufzen, das aus der Qual des Herzens kommt, hören sie nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wer erkannte die Ursache des Seufzens? Jener Mensch fährt fort: &quot;All mein Sehnen liegt offen vor Dir&quot; (Ps 38,10) Wenn dein Sehnen offen vor Ihm liegt, dann wird es der Vater, der ins Verborgene sieht vergelten. (Mt6,6)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denn dein Sehnen ist dein Gebet, und wenn es ein ununterbrochenes Sehnen ist, dann ist es ein immerwährendes Gebet; nicht umsonst sagt der Apostel: &quot;Betet ohne Unterlaß!&quot; (1Tess 5,17) Doch: Beugen wir etwa die Knie ohne Unterlaß, werfen wir uns zu Boden oder erheben wir die Hände, ohne nachzulassen?Meint das der Apostel, wenn er&lt;br /&gt; sagt :&quot;Betet ohne Unterlaß&quot;?Wenn wir sagten, wir würden so beten, ich glaube nicht, dass wir so ohne Unterlaß beten könnten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt ein anderes &quot;Beten ohne Unterlaß&quot;, ein inneres Beten: die Sehnsucht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was immer du tust- wenn du nach jener Sabbatruhe verlangst (Hebr 4, 1-8), dann betest Du ohne Unterlaß. Willst Du ohne Unterlaß beten, dann höre nicht auf, dich zu sehnen. Dein Sehnen ohne Unterlaß ist deine ununterbrochene Stimme. Du schweigst, sobald du aufhörst, zu lieben.Wer ist es, der schweigt? Die, von denen es heißt: &quot;Weil die Gottlosigkeit sich ausbreitet, wird die Liebe bei vielen erkalten (Mt 24,12)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Erkaltete Liebe ist Schweigen des Herzens, Glut der Liebe ist lautes Rufen des Herzens. Wenn die Liebe immer bleibt, rufst Du immerfort; wenn du immerfort rufst, sehnst du dich immerzu; wenn du die Sehnsucht hast, suchst du in deinem Herzen die Ruhe.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&quot;All mein Sehnen, Herr, liegt offen vor dir&quot; (Ps.38,10) Wie kann deine Sehnsucht vor ihm liegen, aber nicht dein Seufzen? Wie könnte das sein, wenn das Seufzen die Stimme der Sehnsucht ist?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Darum sagt er: &quot;Mein Seufzen ist dir nicht verborgen (Ps 38,10b) Vor Dir ist es nicht verborgen, wohl aber vor der Menge der Menschen. Der demütge Knecht Gottes scheint manchmal zu sagen:&quot;Mein Seufzen ist dir nicht verborgen&quot;. Manchmal scheint der Diener Gottes auch zu lachen; ist dann etwa die Sehnsucht des Herzens erstorben? Nein, aber wenn sie noch im Herzen lebt, ist auch das Seufzen da; es dringt nicht immer an das Ohr der Menschen, aber niemals entgeht es dem Ohr Gottes.&amp;nbsp; (Aurelius Augustinus, Auslegung zu Psalm 38)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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      <title>Ja wir müssen uns freuen, Brüder!</title>
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      <updated>2005-12-11T18:10:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-11T18:10:00+01:00</published>
                      <summary>  „...Ja wirklich Brüder, mit jubelndem Geiste müssen wir dem kommenden...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_montdescats_priere.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; /&gt;„...Ja wirklich Brüder, mit jubelndem Geiste müssen wir dem kommenden Christus entgegengehen. Jetzt schon müssen wir Ihn aus der Ferne grüßen, oder vielmehr seinen Gruß erwidern, da Er seinen Gruß an Jakob richtet. Oh Heil meines Angesichtes und mein Gott! (Ps. 42) Denn es hätte kein Heil für uns gegeben, wenn nicht Du, der Du uns grüßt, uns das Heil gegeben hättest. Doch du hast es uns gegeben, nicht nur indem du uns mit Worten des Friedens und dann mit dem Friedenskuss grüßtest, das heißt, indem Du Dich mit dem Fleisch verbandest, sondern auch indem du unser Heil durch den Tod am Kreuz zur Vollendung brachtest. Unser Geist mache sich also mit lebhafter Freude auf den Weg und eile seinem Retter entgegen. Er bete den an und grüße Ihn, der aus der Ferne kommt, und rufe ihm zu: „Oh Herr, rette mich! Sei gepriesen, der du kommen wirst im Namen des Herrn! Sei gegrüßt, der du kommst, um uns zu retten. Dir gebührt der Segen, der Du kommst, zu segnen!“ Komm, Herr und „heile mich, dann werde ich heil sein“ (Jer 17,14), „Komm und lass dein Angesicht über uns leuchten, dann ist uns geholfen“ (Ps 80,4). „Sei in der Not unsere Rettung!“ (Jes33,2) So eilten in den früheren Zeiten die Propheten und Gerechten mit großer Sehnsucht und Liebe Christus entgegen, der einmal kommen sollte; sie sehnten sich danach, Ihn mit eigenen Augen zu schauen, den sie im Geist vorhersehen durften. Darum sagt der Herr: „Selig sind, die sehen, was ihr seht!“ Denn ich sage euch viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt, zu sehen was ihr seht und haben es nicht gesehen!“(Mt 13,17). Auch unser Vater Abraham jubelte bei dem Gedanken, den Tag Christi zu sehen; er sah ihn, aber in der Hölle, und er freute sich darüber. Dies ist Anlaß genug, zu erröten wegen der Lauheit und der Härte unseres Herzens, wenn wir nicht in geistlicher Freude den Jahrestag der Geburt Christi erwarten, den wir, so Gott will in den nächsten Tage erleben dürfen. Die Hl. Schrift verlangt ganz eindeutig, dass wir uns darüber freuen: Unser Geist soll sich erheben und herzlich danach verlangen, dem kommenden Christus entgegen zu gehen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; (Guerric , Abt von Igny, Zisterzienser und Zeitgenosse des Hl. Bernhard , Sermo II in Adventu Domini&lt;/p&gt;
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      <title>Der Löwe und das Lamm</title>
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      <updated>2005-12-10T18:10:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-10T18:10:00+01:00</published>
                      <summary>  Bei  kompendium  habe ich heute mittags bereits meine Eindrücke gepostet,...</summary>
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          &lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_ic9.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; /&gt;Bei &lt;a href=&quot;http://kompendium.blogspot.com&quot;&gt;kompendium&lt;/a&gt; habe ich heute mittags bereits meine Eindrücke gepostet, die ich von meinem gestrigen Familien-kinonachmittag von den „Chroniken von Narnia“ mitgebracht habe. Die für mich berührendste Stelle bleibt das freiwillige Opfer des Löwen Aslan, der anstelle eines kleinen trotzigen Jungen den Tod auf sich nimmt. Die offensichtliche Parallele zum Opfertod Jesu und deren implizite Deutung war natürlich überwältigend, mir ging aber noch einiges andere durch den Kopf dabei und zwar das Bild des Löwen von Juda und des geopferten Lammes, Bilder aus der Apokalypse, die mich schon lange beschäftigen. Zu groß scheint das Paradoxon des Löwen und des Lammes; Lewis, aber auch der Regisseur des Filmes haben es wirklich verstanden, dieses Paradoxon transparent werden zu lassen und mit einem Mal standen mir zwei Personen vor Augen, die dieses Paradoxon gelebt und beide in diesem zu Ende gehenden Jahr –jeder auf seine Weise- vollendet haben. Der eine ist Papst Johannes Paul II. Wer erinnert sich nicht an den einst so vitalen Papst, der mit seinem Elan die Welt beeindruckt hat wie kein zweiter in den letzten dreißig Jahren?&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_01lowe.3.jpg&quot; /&gt; Und wer erinnert sich nicht zugleich an den selben Diener Gottes bei seinem letzten stummen Segen vom Fenster seines Zimmers aus, die Kehle durch die Tracheotomie geöffnet, so als sei er schließlich noch geschächtet worden, in seiner weißen Soutane dem Lamm ganz ähnlich geworden . Die zweite Person: frére Roger, ebenfalls ganz in weiß, in seiner Kukulle, wie sie die Mönche zum Gebet zu tragen pflegen, einst ein dynamischer Reisender um die ganze Welt, dessen Sehnsucht nach Versöhnung und Einheit kaum jemanden kalt lassen konnte, am Ende seines Lebens, schon etwas hinfällig und schutzbedürftig, wie ein Lamm - Opfer eines Messerstiches. Und wie viele andere fallen einem noch ein, wenn man so beginnt, über das Geheimnis des Löwen und des Lammes nachzudenken!: ein Monsenor Romero, die sieben Trappisten von Tibhirine, der Selige Charles de Foucauld oder der Selige „Löwe von Münster“.......sie alle offenbaren etwas von diesem Geheimnis. Heute zur Vesper kommt jene rätselhafte Stelle aus dem Buch Jesaja, die auf Jesus bezogen wird, und die zu den klassischen Antiphonen der Adventzeit geworden ist: Emitte Agnum, Domine, Dominatorem terrae, de petra deserti ad montem filiae Sion. (Sende, Herr, das Lamm, den Herrscher der Erde vom Felsen der Wüste zum Berg der Tochter Zion!)
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        <name>Pace</name>
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      <title>Christenverfolgung heute-Eine Buchbesprechung</title>
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      <updated>2005-12-07T21:10:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-07T21:10:00+01:00</published>
                      <summary>  Christenverfolgung heute   Von Reinhard Backes    Menschen werden aus...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;b&gt;Christenverfolgung heute&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Von Reinhard Backes&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Menschen werden aus politischen, ethnischen oder religiösen Motiven diskriminiert und verfolgt. Selten geschieht dies offen, denn wer so handelt, scheut die Öffentlichkeit. Jene, die verfolgt werden, sind deshalb auf Menschen angewiesen, die ihnen eine Stimme geben, die den Tätern unbequeme Fragen stellen, die sich nicht abweisen lassen, das Unrecht beim Namen nennen und öffentlich machen, was im Verborgenen geschieht. Auch Christen werden dis­kriminiert, verfolgt, ja getötet – gegenwärtig in mehr als 40 Ländern und die Tendenz ist steigend. Treffend hat der verstorbene Papst Johannes Paul II. bei vielen Gelegenheiten die Situation von Chri­sten unterschied­lichster Konfession beschrieben. Er unterstrich, dass die Formen der Diskriminierung der Gläubigen, ja ganzer kirchlicher Gemeinschaften vielfältig und oft subtil sind, obwohl in der Gesetzgebung einzelner Staaten und in internationalen Do­kumenten zu gleicher Zeit die Religions- und Gewissensfreiheit proklamiert wird. „Heute sind zum Gefängnis, zum Konzentrationslager, zur Zwangsarbeit und zur Vertreibung aus der Heimat weniger auffällige aber dafür raffiniertere Stra­fen hinzugekommen: nicht der blutige Tod, sondern eine Art ziviler Tod; nicht nur die Absonde­rung in einem Gefängnis oder Lager, sondern die ständige Einschränkung der persönlichen Freiheit oder die soziale Diskriminierung.“ In Europa scheint das Christentum an Bedeutung verloren zu haben, die Zahl der Gläubigen ist rückläufig. In der übrigen Welt ist das Gegenteil der Fall: In Afrika und Lateinamerika gibt es doppelt so viele Christen wie vor 30 Jahren, in Asien ist ihre Zahl um das Dreifache gestiegen. Von sechs Milliarden Menschen gehören heute mehr als zwei Milliarden christlichen Bekenntnis­sen an, 1,2 sind Muslime (70 bis 80 Prozent Sunniten, 20 bis 30 Schiiten), 828 Millionen Hin­dus und 364 Millionen Buddhisten. Die katholische Kirche ist mit mehr als einer Milliarde Gläubigen die größte Glaubensgemeinschaft der Welt. Religiöse Überzeugungen spielen im Alltag dieser nichteuropäischen Länder eine bedeutende Rolle. Sie schaffen Identitäten, die nicht zwingend zu Konflikten führen müssen, aber dazu beitragen können. In westlichen Gesellschaften ist das alles im Grunde zwar bekannt, einer Mehrheit aber nicht bewusst. Dass Menschen wegen ih­res Glaubens benachteiligt, verfolgt oder getötet werden, findet in der Öffentlichkeit kaum Erwähnung. Dabei stehen gerade Europäer und Nordame­rikaner in der Verantwortung, weil sie nach Kolonialismus, Totalitarismus, Holocaust und zwei verheerenden Weltkriegen den Anspruch erheben, weltweit Anwälte elementarer Rechte zu sein; weil Religionsfreiheit zum Selbstver­ständnis ihrer Gesellschaften gehört; weil sie über die Ressourcen verfügen, Menschenrechte einzufordern und zu verteidigen. Jeder, insbesondere Christen, welcher Konfession sie auch immer angehören mögen, sind aufgerufen, sich für die leidenden Schwestern und Brüder einzusetzen – durch ihr Gebet, ihr Wort, diskreten oder öffentlichen Protest, Sach- und Geldspenden. Jeder kann denen Gehör verschaffen, die ihre Stimme selbst nicht mehr erheben können, weil sie zum Schweigen gebracht wurden. Gleichermaßen gilt es, in friedlicheren Gegenden der Welt dafür zu sorgen, dass es nicht soweit kommen kann. (übernommen von &lt;a href=&quot;http://www.europe4christ.net&quot;&gt;europe4christ.&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
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      <title>In loco peregrinationis meae....</title>
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      <updated>2005-12-06T21:05:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-06T21:05:00+01:00</published>
                      <summary>  heute wurde zur Mittagshore wieder der Abschnitt aus Psalm 119 (118)...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_oratorio.2.jpg&quot; /&gt;heute wurde zur Mittagshore wieder der Abschnitt aus Psalm 119 (118) gebetet, in dem ein Bild zur Sprache kommt, das mich immer wieder neu erstaunt, weil es eigentlich ein Paradoxon ist . Es ist die Rede vom &quot;locus peregrinationis meae&quot; oder in der deutschen Übertragung vom &quot;Haus meiner Pilgerschaft&quot;. Nichts scheint auf den ersten Blick verwirrender und man möchte spontan antworten: &quot;Was jetzt:-Haus oder Pilgerschaft?&quot; Aber diese spontane Reaktion verkennt die zahlreichen Paradoxa unseres Lebens, zwischen der bereits angebrochenen Königsherrschaft Gottes und ihrer endgültigen Erfüllung. Wenn ich meinen Alltag anschaue, dann merke ich, wie gerne ich mich hier gemütlich einrichten möchte. Die Versuchungen, ein gemütliches, mondänes Leben zu führen sind groß, aber Gott hat größeres mit unserem Leben vor. Die pilgernden Brüder und Schwestern der Gemeinschaft vom Lamm erinnern mich immer wieder daran und helfen mir, nicht allzusehr zu verbürgerlichen. Das &quot;Haus der Pilgerschaft&quot; ist oft mühsam zu bewohnen, es ist voller Leben: die Ehe, die eine ständige Herausforderung ist, die Kinder, von denen ein jedes glaubt, die Eltern für sich allein beanspruchen zu können, die Arbeit, die allzuoft mehr eine Erbe der Sünde Adams ist als eine Quelle der Freude und und und..........oft bete ich dann:Herr, o.k. aber hättest du nicht vielleicht ein etwas komfortableres Haus für meine Pilgerschaft? Und dann anntwortet mir der Herr, gerade auch in diesem Psalm :Nein, da wo du gerade bist:&lt;br /&gt; das ist der Ort deiner Pilgerschaft; und diese Antwort ist einerseits ernüchternd aber andererseits auch voll Hoffnung, denn Pilgerschaft bedeutet doch: es ist nur ein vorläufiger Ort, und so wie er ist ist er für heute gerade recht, aber die Verheißungen Gottes sind wahr:&quot; Er selbst wird kommen und uns retten&quot;, wie es in der Liturgie dieser Tage so oft heißt, und das hoffentlich bald.Maranatha!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Regel des Glaubens und Vorbild der Milde</title>
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      <updated>2005-12-06T20:32:39+01:00</updated>
      <published>2005-12-06T20:32:39+01:00</published>
                      <summary>     REGEL DES GLAUBENS UND VORBILD DER MILDE; LEHRER DER ENTHALTSAMKEIT,...</summary>
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          &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.7em 0pt;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_hl_nikolaus.6.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt; &lt;p&gt;REGEL DES GLAUBENS UND VORBILD DER MILDE; LEHRER DER ENTHALTSAMKEIT, BIST DU DEINER HERDE WAHRHAFT GEWESEN. DESHALB WURDE DEINER DEMUT ERHÖHUNG ZUTEIL UND DEINER ARMUT REICHTUM.HEILIGER VATER NIKOLAUS BITTE CHRISTUS UNSEREN GOTT,DASS ER UNSERE SEELEN ERRETTE.(Tropar aus der byzant. Liturgie)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;HEILGER VON MYRA; ALS PRIESTER HAST DU DICH ERWIESEN; NACHDEM DU GOTTSELIGER; DAS EVANGELIUM CHRISTI ERFÜLLT HAST; GABST DU DEIN LEBEN FÜR DEIN VOLK UND HAST UNSCHULDIGE ERRETTET VOM TODE.SO BIST DU HEILIG GEWORDEN,&amp;nbsp; GROSSER MYSTAGOGE DER UNERMESSLICHEN GNADE GOTTES.(Kondakion)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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      <author>
        <name>Pace</name>
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      <title>Die Stimme in der Wüste</title>
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      <updated>2005-12-03T19:40:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-03T19:40:00+01:00</published>
                      <summary>           .....Eine Stimme ruft in der Wüste:Bereitet dem Herrn den Weg!...</summary>
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          &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_johannes_der_taufer.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.7em 0pt;&quot; /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt; &lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;.....Eine Stimme ruft in der Wüste:Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.....(MK1)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_wueste_7.3.jpg&quot; /&gt;Ein moderner Mensch verirrt sich in der Wüste. Die Sonne scheint unbarmherzig auf ihn nieder. Da sieht er in einiger Entfernung eine Oase.Aha, sagt er sich, eine Fata Morgana, eine Luftspiegelung. In Wirklichkeit ist da gar nichts. Beim Weitergehen verschwindet aber die Oase nicht. Immer deutlicher sieht er die Dattelpalmen, und er sieht sogar daneben das Wasser blitzen. Das kann nur die Hungerphantasie sein, die mir mein ausgedörrtes Gehirn vorzaubert, denkt er. Als er noch einige Schritte weitergeht, bleibt er stehen und ruft: Jetzt höre ich sogar das Wasser sprudeln. Eine Gehör-Halluzination.Ah, wie kann doch die Natur grausam sein. Kurze Zeit darauf finden ihn zwei Beduinen tot im Sand liegen. Der Mann ist verhungert und verdurstet, sagt der eine, dabei wachsen da drüben saftige Datteln und fließt Wasser daneben aus der Quelle. &quot;Verstehst Du das?&quot; fragt er. Da antwortet der andere: &quot;Er war ein moderner Mensch&quot; (Von D. u.H.W. Thönnes, Ausweg aus der Wüste?, zitiert nach Magnificat Dezember 2005)&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Wächter, wie lange noch?</title>
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      <updated>2005-12-03T14:40:00+01:00</updated>
      <published>2005-12-03T14:40:00+01:00</published>
                      <summary>     Aus Seïr ruft man mir zu: / Wächter, wie lange noch dauert die Nacht? /...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_komet-machholz-14122004-30s-ausg-aussch-gedr.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt; Aus Seïr ruft man mir zu: / Wächter, wie lange noch dauert die Nacht? / Wächter, wie lange noch dauert die Nacht? Der Wächter antwortet: / Es kommt der Morgen, es kommt auch die Nacht. / Wenn ihr fragen wollt, kommt wieder und fragt!&lt;/i&gt; (Jes 21, 10f)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als ich dieses Stelle heute morgen las musste ich wieder an die Wächter unserer Tage denken, v.a. an die Nonnen und Mönche, deren Existenz in unserer Welt ja auch in unserer Kirche sehr oft nicht verstanden und andererseits zuweilen auch romantisiert und idealisiert wird. Dieses Wachen im Herzen der Kirche, dieses Warten auf die Wiederkunft des Herrn hat zweifellos prophetischen Charakter, aber die Mönche und Nonnen wissen in ihrer Demut sehr wohl auch um ihre menschlichen Grenzen; sie verstehen sich nicht als Wundertäter oder Wahrsager, nicht einmal als Kontrastgessllschaft verstehen sie sich. Sie sind einfach auf ihrem Wachposten und die Antwort, die sie uns auf unsere drängenden Fragen geben sind so einfach und so tief, wie jene aus dem Buch Jesaja. Das kann uns u.U. enttäuschen, speziell, wenn wir von ihnen tiefsinnige Ratschläge für unser Leben erwarten. Aber oft stellt sich das, was uns zunächst als allzu banal und einfach vorkommt als tiefe Weisheit heraus. Und damit entspricht die Existenz der Wächter der Logik des menschgewordenen Gottesssohnes, der die Banalität unseres Lebens geteilt hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der morgige Sonntag stellt uns den Vorläufer Johannes vor Augen. Worin aber besteht sein Vorläufertum? Doch v.a. in der radikalen Existenz des Wächters, der voll Freude zu jubeln beginnt, als er den Verheißenen sieht,&amp;nbsp; sich selber aber ganz zurücknimmt: ER muss machsen, ich aber muss abnehmen; darin besteht auch das Vorbild dieser großen Gestalt für das christliche Mönchtum.&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>....und er führte ihn zu Jesus</title>
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      <updated>2005-11-30T16:40:00+01:00</updated>
      <published>2005-11-30T16:40:00+01:00</published>
                      <summary>        Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten,...</summary>
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          &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt; &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_petrus_und_andreas.3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.7em 0pt;&quot; /&gt;&lt;/div&gt; &lt;i&gt;Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister , wo wohnst du? 39 Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. 40 &lt;u&gt;Andreas, der Bruder de&lt;/u&gt;s &lt;u&gt;Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. 41 Dieser traf&lt;/u&gt;&lt;/i&gt; &lt;i&gt;zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte (Christus). 42 &lt;u&gt;Er führte ihn zu Jesus&lt;/u&gt;. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels (Petrus)&lt;/i&gt; &lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_petrusandreas-kom.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Kommt , wir ziehen hinauf!</title>
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      <updated>2005-11-28T17:40:00+01:00</updated>
      <published>2005-11-28T17:40:00+01:00</published>
                      <summary> Wer heute aufmerksam die Eucharistie und das Stundengebet mitgefeiert hat...</summary>
      <content type="html" xml:base="http://paxvobis.blogspirit.com/">
          &lt;p&gt;Wer heute aufmerksam die Eucharistie und das Stundengebet mitgefeiert hat wurde gleich dreimal mit der großartigen Vision des Jesaja konfrontiert, zusagen als großer Einstieg in den Advent wurde sowohl in der Lesehore, als auch zu den Laudes und als Lesung zur Messe dieses großartige Bild vorgestellt:&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.7em 0pt;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_bilddatei.php.2.gif&quot; /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt; 1 Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision über Juda und Jerusalem gehört hat. 2 Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn / steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. / Zu ihm strömen alle Völker. 3 Viele Nationen machen sich auf den Weg. / Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn / und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, / auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, / aus Jerusalem sein Wort. 4 Er spricht Recht im Streit der Völker, / er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern / und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, / und übt nicht mehr für den Krieg. 5 Ihr vom Haus Jakob, kommt, / wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn. &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_landrasser_hauptstrasse.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 0pt 1.4em 0.7em; float: right;&quot; /&gt;Als ich heute nachmittag auf einer der großen Wiener Einkaufsstraßen von meiner Arbeit nachhause ging, stand mir dieses Bild wieder vor Augen. Unglaublich viele Menschen aus buchstäblich allen Teilen dieser Erde tummelten sich, so wie ich auf dieser Straße und ich fragte mich, was Jesaja wohl vor Augen gehabt hat, als er die großartige Vision der Völkerwallfahrt verfaßte. Die Tatsache der Emmigration und Immigration, die Tatsache der Großstädte mit ihrer hohen Konzentration von verschiedensten Kulturen auf relativ engem Raum, das alles hat doch irgendwie mit der heutigen Lesung zu tun. Der entscheidende Punkt fehlt dabei aber: was die Migration und das &quot;Kunterbunt&quot; der Kulturen und Sprachen so spannungsreich und manchmal problematisch macht ist nicht sosehr das Fremdsein und nicht einmal in erster Linie das soziale Gefälle (siehe die jüngsten Unruhen in Frankreich). Nein, der entscheidende Punkt ist, dass dieser großen &quot;säkularen Völkerwallfahrt&quot;, an der wir alle mehr oder weniger intensiv teilhaben, der gemeinsame Blick auf Ihn fehlt, der uns alle gerufen hat, uns aufzumachen. Bei genauerer Betrachtung der Jesajastelle, gibt es ja Bewegung in zwei Richtungen, einerseits ziehen alle hinauf zum Zionsberg, andererseits kommt uns von dort die Weisung, das WORT entgegen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich habe mir heute auf meinem Weg nachhause gedacht:- eigentlich sind wir alle, ob wir uns dessen bewußt sind oder nicht auf dem Weg zum &quot;Zion&quot; (ein Grund, warum uns Christen Jerusalem und sein Schicksal nie gleichgültig sein kann und wird, aber das nur so nebenbei als kleiner gedanklicher &quot;Querschuss&quot;), das Drama besteht nur darin, dass wir uns nicht dessen bewußt sind, und darum wie verlorene Schafe herumlaufen. Aber allein die Tatsache, dass sich so viele Menschen wie nie in der Geschichte ständig auf den Weg irgendwohin machen, spiegelt diese tiefe Sehnsucht nach der endgültigen Heimat und beweist, dass jeden Menschen dieses Wort, das von Zion ausgeht schon irgendwo in seinem Herzen getroffen und in Bewegung gesetzt hat. &quot;Am Ende der Tage wird es geschehen&quot;, da wird dieses Sehnsucht, die so verschiedene Formen angenommen hat, ihre einzige und eigentliche Orientierung bekommen und, dann wird das Bild des Jesaja wahr werden.- Ki mi Tsion tetse Thora u dvar ha'shem mirushalajim, ve imru: Amen!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Papst Benedikt XVI eröffnet den Advent mit der I. Vesper</title>
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      <updated>2005-11-26T19:40:00+01:00</updated>
      <published>2005-11-26T19:40:00+01:00</published>
                      <summary> Papst Benedikt XVI hat heute um 17 Uhr in der Petersbasilika die Feier der...</summary>
      <content type="html" xml:base="http://paxvobis.blogspirit.com/">
          &lt;p&gt;Papst Benedikt XVI hat heute um 17 Uhr in der Petersbasilika die Feier der I. Vesper zum Ersten Adventsonntag geleitet, was wenn ich mich nicht irre eine gewisse Neuheit im päpstlichen liturgischen Kalender darstellt. Mich persönlich freut diese Aufwertung des Stundengebetes durch den Papst, weil er dadurch mit gutem Beispiel vorangeht und den Schatz der Liturgie der Kirche weiter erschließt.&lt;/p&gt; &lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_pp8.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.7em 0pt;&quot; /&gt;&lt;/div&gt; In seiner kuzen Homilie sagte der Hl. Vater:&lt;br /&gt; &lt;p&gt;Ed è proprio lo Spirito Santo, che nel grembo della Vergine ha formato Gesù, Uomo perfetto, a portare a compimento nella persona umana il mirabile progetto di Dio, trasformando innanzitutto il cuore e, a partire da questo centro, tutto il resto. Avviene così che in ogni singola persona si riassume l’intera opera della creazione e della redenzione, che Dio, Padre e Figlio e Spirito Santo, va compiendo dall’inizio alla fine del cosmo e della storia. E come nella storia dell’umanità vi è al centro il primo avvento di Cristo e alla fine il suo ritorno glorioso, così ogni esistenza personale è chiamata a misurarsi con lui – in modo misterioso e multiforme – durante il pellegrinaggio terreno, per essere trovata &quot;in lui&quot; al momento del suo ritorno ( Übersetzung folgt)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; Liebe Brüder und Schwestern! Mit der Feier der ersten Vesper am ersten Adventssonntag beginnen wir ein neues Kirchenjahr. Beim gemeinsamen Gesang der Psalmen haben wir unsere Herzen zu Gott erhoben und jene geistige Haltung angenommen, die diese Zeit der Gnade kennzeichnet: &quot;wachend und betend&quot; und &quot;mit Liedern des Lobes&quot; (vgl. Römisches Messbuch, Präfation vom Advent II/A). Nach dem Beispiel der allerseligsten Jungfrau Maria, die uns lehrt, im frommen Hören des Gotteswortes zu leben, wollen wir nun über die eben gehörte kurze Bibellesung nachdenken. Es handelt sich um zwei Verse aus dem Schlussteil des ersten Briefs des Apostels Paulus an die Thessalonicher (1 Thess 5,23-24). Der erste Vers enthält den Wunsch des Apostels an die Gemeinde, und der zweite bietet gewissermaßen die Gewähr für seine Erfüllung. Der Wunsch ist, dass jeder von Gott geheiligt werde und in seiner ganzen Persönlichkeit – &quot;Geist, Seele und Leib&quot; – unversehrt bleibe für das endgültige Kommen Jesu, des Herrn; die Gewähr dafür, dass dies auch tatsächlich geschehen kann, liegt in der Treue Gottes selbst, denn er wird es nicht versäumen, das in den Gläubigen begonnene Werk zur Vollendung zu bringen. Der erste Brief an die Thessalonicher ist auch der erste aller Briefe des heiligen Paulus und wurde wahrscheinlich im Jahr 51 verfasst. In diesem ersten Brief spürt man noch deutlicher als in den späteren das pulsierende Herz des Apostels, seine väterliche, ja wir können sogar sagen seine mütterliche Liebe zu der neuen Gemeinde. Man spürt ebenfalls seine brennende Sorge dafür, dass der Glaube nicht ausgelöscht werde in dieser neu gegründeten Kirche, deren kulturelles Umfeld in vielerlei Hinsicht glaubensfeindlich ist. Deshalb beschließt Paulus seinen Brief mit einem Wunsch, ja mit einem Gebet. Der Inhalt des Gebets, das wir gehört haben, ist, dass sie in der Stunde des Kommens unseres Herrn heilig und untadelig seien. Das wichtigste Wort in diesem Gebet ist &quot;Kommen&quot;. Wir müssen uns fragen: Was bedeutet &quot;Kommen des Herrn&quot;? Auf Griechisch heißt es &quot;Parusie&quot;, auf Lateinisch &quot;adventus&quot;: &quot;Advent&quot;, &quot;Kommen&quot;. Worin besteht dieses Kommen? Geht es uns etwas an oder nicht? Um die Bedeutung dieses Wortes und somit des Gebets des Apostels für diese Gemeinde und für die Gemeinden aller Zeiten – also auch der unseren – zu verstehen, müssen wir auf die Person schauen, durch die das Kommen des Herrn auf einmalige, einzigartige Weise Wirklichkeit geworden ist: die Jungfrau Maria. Maria gehörte jenem Teil des Volkes Israel an, das zur Zeit Jesu sehnsüchtig auf das Kommen des Erlösers wartete. Den im Evangelium wiedergegebenen Worten und Gesten können wir entnehmen, wie sie sich in ihrem Leben wirklich in die Worte der Propheten versenkte und das Kommen des Herrn mit ihrem ganzen Sein erwartete. Dennoch konnte sie nicht ahnen, wie dieses Kommen vonstatten gehen sollte. Vielleicht erwartete sie ein Kommen in Herrlichkeit. Um so überraschender war für sie der Moment, als der Erzengel Gabriel in ihr Haus eintrat und ihr sagte, dass der Herr, der Erlöser, in ihr und von ihr Fleisch annehmen und sein Kommen durch sie verwirklichen wollte. Wir können uns die Befangenheit der Jungfrau gut vorstellen. Mit einem großen Akt des Glaubens und des Gehorsams sagt Maria Ja: &quot;Ich bin die Magd des Herrn.&quot; So wurde sie zur &quot;Wohnstatt&quot; des Herrn, zum wahren &quot;Tempel&quot; in der Welt und zur &quot;Tür&quot;, durch die der Herr in die Welt eingetreten ist. Wir haben gesagt, dass dieses Kommen einmalig ist: &quot;das&quot; Kommen des Herrn. Dennoch gibt es nicht nur das endgültige Kommen am Ende der Zeiten. In einem gewissen Sinne möchte der Herr durch uns Menschen ständig auf die Erde kommen, und er klopft an die Tür unseres Herzens: Bist du bereit, mir dein Fleisch, deine Zeit, dein Leben zu geben? Das ist die Stimme des Herrn, der auch in unsere Zeit eintreten möchte. Er möchte durch uns ins Leben der Menschen eintreten. Er sucht auch eine lebendige Wohnung, nämlich unser persönliches Leben. Das ist das Kommen des Herrn, und das wollen wir in der Adventszeit aufs Neue lernen: Der Herr möge auch durch uns kommen. Daher können wir sagen, dass dieses Gebet, dieser vom Apostel geäußerte Wunsch, eine grundlegende Wahrheit enthält, die er den Gläubigen der von ihm gegründeten Gemeinde einzuprägen versucht und die wir wie folgt zusammenfassen können: Gott beruft uns zur Gemeinschaft mit ihm, die sich bei der Wiederkunft Christi vollkommen verwirklichen wird, und er selbst verpflichtet sich, es so einzurichten, dass wir gut vorbereitet zu dieser letzten und entscheidenden Begegnung gelangen. Die Zukunft ist sozusagen schon in der Gegenwart enthalten, besser gesagt in der Gegenwart Gottes und seiner unvergänglichen Liebe, die uns nicht allein lässt, uns keinen Augenblick verlässt, wie auch ein Vater und eine Mutter ihre Kinder in deren Wachstumsprozess ständig begleiten. Angesichts des Kommens Christi fühlt sich der Mensch in seinem ganzen Wesen angesprochen; der Apostel resümiert das in den Worten &quot;Geist, Seele und Leib&quot; und meint damit den gesamten Menschen als wohl strukturierte Einheit von somatischer, psychischer und spiritueller Dimension. Die Heiligung ist ein Geschenk Gottes und seine eigene Initiative, aber das menschliche Wesen ist aufgefordert, dem mit seinem ganzen Ich zu entsprechen, ohne dass irgendetwas von ihm davon ausgeschlossen bleibe. Der Heilige Geist hat den vollkommenen Menschen Jesus im Schoß der Jungfrau geformt, und er ist es denn auch, der den wunderbaren Plan Gottes im Menschen zu Erfüllung bringt. Dazu verwandelt er zunächst das Herz und dann, von diesem Mittelpunkt ausgehend, alles Übrige. So kommt es, dass in jedem einzelnen das ganze Schöpfungs- und Erlösungswerk zusammengefasst wird, das Gott, Vater und Sohn und Heiliger Geist, vom Anfang bis zum Ende des Kosmos und der Geschichte vollbringt. Und wie in der Menschheitsgeschichte das erste Kommen Christi im Mittelpunkt und seine glorreiche Wiederkunft am Ende steht, so ist jede persönliche Existenz berufen, sich während der irdischen Pilgerreise auf geheimnisvolle und vielfältige Art an ihm zu messen, um in der Stunde seiner Rückkehr &quot;in ihm&quot; gefunden zu werden. Die selige Gottesmutter und treue Jungfrau leite uns dazu an, aus dieser Adventszeit und aus dem gesamten neuen Kirchenjahr eine Zeit echter Heiligung zu machen zum Lob und Ruhme Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. [Vom Heiligen Stuhl veröffentlichte deutsche Übersetzung des italienischen Originals
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        <name>Pace</name>
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      <title>Ad te levavi animam meam</title>
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      <updated>2005-11-26T16:55:00+01:00</updated>
      <published>2005-11-26T16:55:00+01:00</published>
                      <summary> &quot;Zu Dir erhebe ich meine Seele, mein Gott auf dich vertraue ich, lass mich...</summary>
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          &lt;p&gt;&quot;Zu Dir erhebe ich meine Seele, mein Gott auf dich vertraue ich, lass mich nicht scheitern, lass meine Feinde nicht triumphieren, denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden&quot; Introitus zur Messe des ersten Adventsonntags&lt;/p&gt; &lt;p&gt;(neumierte Choralversion plus Hörprobe aus St. Ottilien:&lt;a href=&quot;http://www.erzabtei.de/html/beta.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als ich als Jugendlicher, damals zeitlicher Professe einer alten Benediktinerabtei, vom Choral und v.a. von den Neumen fasziniert auf ein altes handgeschriebenes Graduale in der Bibliothek des Klosters stieß und dabei gerade diese Verse fand und anhand meiner Ausgabe des Graduale Triplex herausfand, dass die Neumierung völlig übereinstimmte, wurde mir zum ersten Mal so richtig handgreiflich bewußt, was die Liturgie der Kirche ist; v.a. ist sie kein beliebiges Werk, irgendwo in irgendwelchen Schreibstuben nach den Lieblingsideen mehr oder weniger genialer Ästheten erfunden, vielmehr ein kostbares Erbe, von Generation zu Generation voll Demut und Ehrfurcht weitergegeben. Es ist schade, dass uns modernen Katholiken dieser Sinn für die Liturgie und ihr Geheimnis abhanden gekommen ist. Vielleicht ist der Advent, mit dem das neue Kirchenjahr bginnt für uns alle auch ein Neubeginn in unserem liturgischen Bewußtsein und Mitvollzug.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zugleich kann uns die Liturgie herausfordern. Denn wer von uns verbindet mit dem Advent spontan den durchaus nicht sofort zugänglichen Psalm 25 ? Wenn wir uns auf die Logik der Liturgie einlassen, wird unser geistliches Leben tiefer, reicher und reiner und immun gegen die allgegenwärtige &quot;vorweihnachtliche&quot; Gefühlsduselei. Der Advent ist nicht nur Vorweihnachtszeit, er ist v.a. und noch viel mehr das sehnsüchtige Warten auf die Rückkehr des Bräutigams. Maranatha, Komm Herr Jesus!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Sveti Krsevan</title>
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      <updated>2005-11-24T20:40:00+01:00</updated>
      <published>2005-11-24T20:40:00+01:00</published>
                      <summary>  Heute wird v.a. in der Diözese Zadar/ Kroatien des Hl.Märtyrers Crysogonus...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_2004_824222630_17056.2.jpg&quot; /&gt;Heute wird v.a. in der Diözese Zadar/ Kroatien des Hl.Märtyrers Crysogonus (Krsevan) gedacht , der im dritten Jahrhundert in Aquilea zum Zeugnis für Christus sein Leben hingegeben hat. Er war römischer Adeliger, der sich dem kaiserlichen Befehl zum Abfall vom Christentum widersetzte. Seine Reliquien werden in Zadar verehrt, wo er auch als Mitpatron des Bistums verehrt wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Meine persönliche Beziehung zu diesem Heiligen stammt von einem kleinen verlassenen Kirchlein im &quot;Urwald&quot; auf der Insel Krk, das aus dem 9. Jahrhundert stammt, dem Hl. Krsevan geweiht ist &lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_p8230310.2.jpg&quot; /&gt;und das, wenn es auch längst nicht mehr als Gottesdienststätte dient immer noch eine Ahnung vermittelt, was Kirche in ihrem innersten Wesen auch ist: ein zu Fels gewordener Ausdruck des Glaubens, der die Jahrhunderte übersteht und in dem die Gebete, sozusagen zu Stein geworden sind. als ich im vergangenen Sommer dort war, ging mir der Satz aus der Schrift durch den Kopf, den auch der Hl. Franziskus sosehr liebte:&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_p8230307.2.jpg&quot; /&gt;&quot; Kommt zu Ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, von Gott aber auserwählt und geehrt worden ist, laßt euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen die Gott gefallen&quot;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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      <title>Kurierabstimmung</title>
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      <published>2005-11-24T16:38:45+01:00</published>
                      <summary> An alle, die bewußt durchs Leben gehn, nehmt die Chance wahr,  hier eure...</summary>
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          An alle, die bewußt durchs Leben gehn, nehmt die Chance wahr, &lt;a href=&quot;http://kurier.at/leser/abstimmungen/1174614.php&quot;&gt;hier eure Meinung&lt;/a&gt; klar kund zu tun!&lt;br /&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Wounded</title>
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      <updated>2005-11-23T20:50:00+01:00</updated>
      <published>2005-11-23T20:50:00+01:00</published>
                      <summary> Vor über 57 Jahren schrieb der Trappistenmönch brother Louis, was ich...</summary>
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          &lt;p&gt;Vor über 57 Jahren schrieb der Trappistenmönch brother Louis, was ich zurzeit auch schreiben würde, könnte ich so treffend formulieren wie er:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;All day I have been waiting for You with my faculties bleeding the poison of unsuppressed activity....I have waited for Your silence and Your peace to stanch and cleanse them, O my Lord. You will heal my soul when it pleases You, because I have trusted in You. I will no longer wound myself with the thoughts and questions that have surrounded me like thorns: that is peanance You do not ask of me. You have made my soul for Your peace and Your silence, but it is lacerated by the noise of my activity and my desires. My mind is crucified all day by its own hunger for experience, for ideas, for satisfaction. And I do not posess my house in silence. But I was created for Your peace and You will not despise my longing for the holiness of Your deep silence. O my Lord, You will not leave me forever in this sorrow, because I have trusted in You and I will wait upon Your good pleasure in peace without complaining any more. This is for Your glory. (brother Louis-Thomas Merton ocso &quot;The sign of Jonas&quot;, beatissimae virgini mariae dolorosae)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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      <title>Dies irae dies illa solvet saeclum in favilla teste David cum Sybilla</title>
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      <updated>2005-11-23T17:35:00+01:00</updated>
      <published>2005-11-23T17:35:00+01:00</published>
                      <summary> In der Liturgia horarum wird  diese Sequenz  in dieser letzten Woche des...</summary>
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          &lt;p&gt;In der Liturgia horarum wird &lt;a href=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/archive/2005/11/02/dies-irae.html&quot;&gt;diese Sequenz&lt;/a&gt; in dieser letzten Woche des Kirchenjahres zu den Haupthoren des Offiziums gebetet. Als ich &lt;a href=&quot;http://lumendelumine.blogspot.com&quot;&gt;Petras&lt;/a&gt; Beitrag vorgestern las, in dem sie widerwärtige Passgen aus dem Tagebuch eines brasilianischen pädophilen Priesters veröffentlichte, war mir als würde ich direkt in die Hölle schauen und ich war nicht nur angewidert und bedrückt sondern das ganze verfolgt mich noch immer. Es ist nicht nachvollziehbar, was in einem Menschen, noch dazu in einem Mann, der sein Leben dem Reich Gottes geweiht hat vorgeht, wenn er nicht nur das Leben kleiner Kinder zerstört sondern dies auch noch bis ins grausamste Detail dokumentiert und dabei noch in einer klassisch anmaßenden und arroganten Weise auf die Barmherzigkeit Gottes pocht. Die Verlinkung zu diesem Artikel vermeide ich bewußt, warum ich das alles aber trotzdem hier noch einmal erwähne ist, dass mir gestern bei der eucharistischen Anbetung in &quot;meiner&quot; Gemeinschaft vom Lamm, jener jungen dominikanischen Gemeinschaft, der ich mich sehr verbunden fühle, noch einmal aufgegangen ist, dass letztlich die Barmherzigkeit Gottes den Sieg über all die Dunkelheit der Sünde davon trägt und allein imstande ist, all das Unheil in dieser Welt auch in dieser Kirche zu überwinden. Der &quot;dies irae&quot; ist eine Realität, die Perikopen dieser Tage, die gesamte Liturgie dieser Tage hält es uns schonungslos vor Augen, aber zugleich ist dieser dies irae, wie Bruder Jean-Baptiste, der Prior der Gem. vom Lamm in seiner Predigt gestern betont hat, so etwas wie der Geburtsschmerz für jene neue Erde und jenen neuen Himmel in denen die Gerechtigkeit wohnt, und die wir alle umso sehnsüchtiger erwarten, je größer das Unheil und die Sünde in dieser Welt sind.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Lacrimosa dies illa in qua surget ex favilla judicandus homo reus huic ergo parce Deus!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Homosexualität und Priestertum</title>
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      <updated>2005-11-23T17:05:00+01:00</updated>
      <published>2005-11-23T17:05:00+01:00</published>
                      <summary> kath.net  veröffentlicht heute die Übersetzung  das seit längerem erwarteten...</summary>
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          &lt;p&gt;kath.net &lt;a href=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=12105&quot;&gt;veröffentlicht heute die Übersetzung&lt;/a&gt; das seit längerem erwarteten vatikanischen Dokuments zum Thema Homosexualität und Priestertum.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vermutlich wird dieses Dokument wieder zu heftigen und emotionalen Diskussionen führen. Dabei steht es einfach in der&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Logik der christlichen Sicht von der Sexualität und ihrer Bestimmung im Heilsplan Gottes. Was ich damit meine, illustriere ich am besten mit einem Zitat von Christopher West's &quot; Theology of the Body for Beginners&quot;:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&quot;....Einer von Begierde eingenommenen Welt scheint die lebenslange Enthaltsamkeit (Anm.: der Verfasser geht hier auf den Zölibat als eine der Formen gelebter menschlicher Sexualität ein) absurd. Die gängige Meinung über den christlichen Zölibat könnte man so zuammenfassen:&quot; Hey, heiraten ist für euch Christen doch die einzig legitime Möglichkeit eurer Begierde nachzugeben. Warum wollt ihr das bloß aufgeben? Ihr würdet euch ja nur zu einem Leben voller hoffnungsloser Unterdrückung verurteilen.&quot; Erinnern wir uns jedoch, dass der Begierde nachgeben und Unterdrückung nicht die einzigen Optionen sind. Es gibt noch einen anderen Weg, der der Welt (und leider sogar vielen Christen) unbekannt ist. Wir sagten ja bereits, dass &quot;Jesus gekommen ist, um die Schöpfung in ihrer ursprünglichen Reinheit wiederherzustellen&quot;(KKK, 2336)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Unterschied zwiischen Ehe und Zölibat darf niemals als Unterscheidung zwischen dem &quot;legitimen&quot; Ausleben der sexuellen Lust einerseits und dem Zwang sie zu unterdrücken andererseits verstanden werden. Christus beruft jeden Menschen- unabhängig von seiner/ihrer speziellen Berufung- die Erlösung von der Herrschaft der Begierde zu erfahren. Nur aus diesem Blickwinkel haben die christlichen Berufungen (Zölibat und Ehe) ihren Sinn. Beide Berufungen- wenn sie so gelebt werden wollen, wie Christus sie beabsichtigt- entspringen aus derselben Erfahrung der Erlösung des sexuellen Verlangens.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Johannes Paul II erklärt, dass der zölibatäre Mensch &quot;die Sündhaftigkeit seines (erbsündigen) Menschseins den Kräften unterordnen (muss), die aus dem Geheimnis der Erlösung des Leibes quellen...(so) wie jeder andere Mensch auch&quot; (Generalaud.7.April 1982).Deshalb sagt er auch, dass der Ruf zum Zölibat nicht nur eine Sache der persönlichen Entwicklung sondern auch der persönlichen Umwandlung ist ( Aud. am 5. Mai 1982). Wer diese Umwandlung erlebt, ist nicht an seine Begierden gebunden. Er ist frei sich in Feiheit zu schenken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;(aus:Christpher West, Theologie des Leibes für Anfänger, Einführung in die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II, FE-Medienverlag, Kisslegg)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mehr, und vor allem von kompetenter Seite aus zum aktuellen vatikanischen Dokument findet man heute bei &lt;a href=&quot;http://kompendium.blogspot.com/2005/11/kirche-und-homosexualitt.html&quot;&gt;kompendium&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Papst Benedikt heute zum kontemplativen Ordensleben</title>
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      <updated>2005-11-23T16:49:14+01:00</updated>
      <published>2005-11-23T16:49:14+01:00</published>
                      <summary> in  kath.net  heute nachzulesen: Papst Benedikt XVI ging in seiner heutigen...</summary>
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          &lt;p&gt;in &lt;a href=&quot;http://www.kath.net&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; heute nachzulesen: Papst Benedikt XVI ging in seiner heutigen Ansprache bei der Generalaudienz auf die kontemplativen Ordensgemeinschaften ein und sagte:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;„Gestern haben wir den Tag gefeiert, an dem wir der kontemplativen Ordensgemeinschaften gedenken. Sie sind ein großer Reichtum für die Kirche. Wir danken den Nonnen und Mönchen für ihr Gebet und für ihre schweigende Begleitung der bewegten Welt.“&lt;/p&gt;
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        <name>Pace</name>
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      <title>Festtag Unserer Lieben Frau in Jerusalem , Tag der kontemplativen Orden</title>
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      <updated>2005-11-21T18:20:48+01:00</updated>
      <published>2005-11-21T18:20:48+01:00</published>
                      <summary>  Der heutige Festtag, der auf die apokryphe Überlieferung des...</summary>
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          &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;border-width: 0pt; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0pt; float: left;&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;http://paxvobis.blogspirit.com/images/medium_nonnen.2.gif&quot; /&gt;Der heutige Festtag, der auf die apokryphe Überlieferung des Jakobusevangeliums zurückgeht, und das Geheimnis der Erwählung Mariens zum Inhalt hat, als einer Person, die Gott ganz für sich allein beansprucht und in Besitz nimmt, ist von +Papst Johannes Paul II zum Tag der kontemplativen Ordensberufe erkärt worden. Ich persönlich vertraue mich oft und gerne dem Gebet dieser Schwestern (und Brüder ) an und habe- das Web machts möglich- relativ viel persönlichen Kontakt besonders zu TrappistInnenen und KarthäuserInnenen aber auch zu Benediktinerinnen und Karmelitinnen und kann nur bezeugen, dass meine Familie und ich von dieser geistlichen Gemeinschaft leben. +Papst Johannes Paul war auch von der Überzeugung beseelt, wie wichtig für die Kirche dieses, ihr pulsierendes Herz -und nichts anderes sind die kontemplativen Gemeinschaften- ist und hat daher im Vatikan ein klausuriertes Nonnenkloster errichtet, und damit sozusagen das Herz der Kirche auch ins geographische Herz der Kirche, zum Grab des Apostels Petrus verpflanzt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die kl. Hl. Thérése, selber Klausurnonne, hat diese besondere Berufung in der Kirche so beschriebent:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &quot;I&lt;i&gt;m Herzen der Kirche, meiner Mutter will ich die Liebe sein und so werde ich alles sein.&lt;/i&gt; &quot;&lt;/p&gt;
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